Hässliche, nette Untermieterin gesucht

Nu, nu, nu! Nur nicht so charmant! Hier wird eine hässliche, ABER nette Mitbewoh(nerin) gesucht, die sich zusammen mit diesem netten Herren eine Dreizimmer-Wohnung teilen möchte. Ich gehe davon aus, dass der nette Hauptmieter nur so vor Charme strotzt und ein überaus sympathischer Mitbewohner ist. Wer da nicht zuschnappt ist selber Schuld…

P.S.: Groß-/Klein- und Rechtschreibung sind keine Grundvoraussetzung um als Untermieter mit diesem Herren glücklich zu werden. Ich möchte fast behaupten: Er würde es gar nicht merken, wenn man es nicht beherrscht.

Sind die Eier im Eierlikör bedenklich?

Manchmal, ganz selten, aber doch ab und zu, habe ich Lust, folgendes in einem Elternforum zu posten:

“Hallo zusammen, ich habe eine Frage, die mich schon seit längerem beschäftigt. Ich bin schwanger und trinke gerne selbst gemachten Eierlikör. Jetzt hat mir eine Freundin erzählt, dass ich mit dem Verzehr von Eiern aufpassen muss. Was meint ihr? Die Eier sind (theoretisch) nicht roh, aber ich bin doch etwas besorgt. Kann ich weiter meinen Eierlikör trinken oder sollte ich besser auf etwas anderes umsteigen? Ich freue mich auf hilfreiche Antworten.”

Und dann: Feuer frei! 😄😄😄😄

Sind Sie hier im Ort bekannt?

Es ist schon etwas her, dass mir ein lieber Kollege diese Geschichte erzählte. Heute ist sie mir wieder eingefallen und ich musste herzlich lachen.

Die Mutter des Kollegen ist Deutsche, der Vater Niederländer. Sie wohnen alle zusammen in Deutschland und der Vater spricht seit vielen Jahren ganz ohne Probleme Deutsch. Doch manchmal macht auch er noch Fehler.

So zum Beispiel, als Vater und Sohn (der Kollege) in einer fremden Stadt im Supermarkt waren. Sie hatten beide Hunger und der Vater, ganz unkomplizierter Holländer, wollte die Kassiererin des Supermarktes nach einem Restauranttipp fragen.

[Um sich die Kassiererin besser vorstellen zu können, gab der Kollege an, dass sie ca. Ende 20, Anfang 30 war, blauen Lidschatten mit rosa Lippenstift und bronzefarbenen Rougebalken kombinierte. Ihre künstlichen Wimpern, so die Vermutung des Kollegen, hatten den Modellnamen “Kehrbesen Deluxe”. Dazu hatte sie lange, pinke und (höchstwahrscheinlich) künstliche Nägel, die ihr gerade noch so erlaubten die Ware über das Band zu ziehen. Das blondierte und gewellte Haar trug sie offen, unterstrichen von Extensions, die über ihre Schultern bis fast zum Steißbein fielen.]

Der Vater, der nun endlich an der Kasse an der Reihe war, fing an sie mit seinem charmanten Akzent zu fragen: „Hallooo junge Frau, eine Frage: Sind Sie hier im Ort bekannt?!“

Die Verkäuferin guckte irriert, lief rot an und verstand nicht, dass der Vater danach fragen wollte, ob sie sich im Ort auskenne. „Also… kennen Sie hier ein Restaurant für uns zwei?“ fragte der Vater weiter. Für ihn war klar, dass sich die Frage auf seinen Sohn und sich bezog. Für die Verkäuferin wirkte es so, als würde der Vater sie anbaggern.

Knallrot und sichtlich aufgebracht gab sie zurück: „Ne! Ich bin nicht im Ort bekannt und kenne auch kein Restaurant für uns zwei!!“

Der Vater verstand die Welt nicht mehr. Sein Sohn musste laut lachen und konnte die Situation schließlich doch noch klären.

Ein invasiver Freundeskreis

Ich freue mich sehr, wenn jemand Interesse an meiner Schwangerschaft und/oder an unserem Kind zeigt. Es bedeutet mir viel und zeigt mir, dass ich meinem Freundeskreis wichtig bin.

Jedoch bin ich ein Freund von Grenzen. Grenzen, die respektiert werden.

Fangen wir mit „dem Schlimmsten“ meines Freundeskreises an. Mr. Invasiv 2019 – alias „der Andere“. Er plant bereits zu welchen Kursen ER mit dem Bambino geht – von der Krabbelgruppe bis zum Babyschwimmen. Er riet mir zum Geburtsvorbereitungskurs und hat solange auf mich eingeredet bis ich mich genervt dafür anmeldete. Er gab an, dass ER, sobald es los geht, sofort informiert werden möchte, damit ER dann vor dem Kreissaal warten könne. Angesprochen auf seine Arbeit, gab er an, dass er sich dafür krank melden würde. „Geburtstermin XY passt mir nicht so gut. Da habe ich ein Seminar.“ sagte er. Ich schüttelte nur noch genervt den Kopf und fragte: „Aber entschuldige bitte, warum musst du denn dazu da sein?“ Prompt kam die Antwort: „Na, wenn ich dir was einkaufen soll oder so.“ Ich guckte etwas verwirrt und erwiderte: „Du weißt aber, dass ich verheiratet bin?“ Als ich dem Einen (übrigens die einzig normale Person in meinem Freundeskreis, wenn es um das Thema Schwangerschaft geht) davon erzählte, erwiderte er lachend: „Er weiß aber, dass er nicht der Vater ist?!“

Ich hab den Anderen sehr gerne – keine Frage. Angesprochen auf sein invasives Verhalten, gab er an, dass er nie eigene Kinder haben kann (aufgrund seiner sexuellen Orientierung) und sich deswegen natürlich umso lieber mit unserem Bambino beschäftigen will. Das finde ich toll und löblich.

Allerdings gibt es Grenzen. Eine davon wäre z.B., dass keiner meiner Freunde/Verwandten im Krankenhaus wartet bis ich entbunden habe. Das ist eine Sache zwischen den Eltern – also dem Römer und mir.

Heute setzte er dem ganzen die Krone auf. Ich jammerte, dass ich langsam keine Lust mehr habe schwanger zu sein (3 Stunden Schlaf, leichte Vorwehen, Rückenschmerzen, müde, energielos… you name it) und daraufhin kam zurück: „Mir würde es z.B. gut passen, wenn du entweder diesen Donnerstag oder Freitag entbindest. Da wäre ich anwesend.“ Na, das ist ja das wichtigste, dass der Andere anwesend ist…

Weiter geht es mit einer lieben Freundin aus der Heimat. Wir waren immer sehr verbunden miteinander. Durch meinen Umzug in ein anderes Bundesland, schrieben wir nur noch sporadisch miteinander und haben uns auch einige Zeit nicht mehr gesehen. Verbunden blieben wir natürlich trotzdem miteinander, allerdings nicht mehr so eng.

Sie freut sich sehr für uns, dass wir schon bald unseren kleinen Bambino in die Arme schließen können. Gestern schrieb sie mir: „Ich habe mit meinem Mann geredet. Wir würden euch so gerne ein paar Tage besuchen, wenn das Baby da ist.“ Ich freute mich sehr über ihre Zeilen und umso mehr, dass sie vorbeikommen wollen. Dabei dachte ich an Frühsommer oder Sommer, wenn wir einigermaßen „sattelfest“ als Eltern sind. Ich schrieb ihr wie sehr ich mich freue und das ich es toll finde, dass sie vorbeikommen wollen. „Momentan gibt es ein tolles Angebot für ein Hotel in eurer Nähe. Anfang Januar.“

Ääääh… unser Bambino ist noch nicht mal geboren. Wir wissen weder, ob es gesund ist, noch ob alles so glatt läuft wie wir uns das vorstellen. Auch als Eltern haben der Römer und ich keinerlei Erfahrung. Ich schrieb ihr – ehrlicherweise: „Ich dachte an Frühsommer oder Sommer, da wir dann 1. kein Neugeborenes mehr haben, sondern ein Baby, 2. das Wetter dazu einlädt nicht nur in der Wohnung zu sitzen und 3. wir gar nicht wissen, ob es gesund ist, wie es überhaupt mit Baby ist etc., etc.“ Sie las die Nachricht und schrieb: „Ach so, mein Mann meinte auch, man müsse euch mehr Zeit geben. Aber du wirkst so entspannt, da dachte ich mir, dass wir das Hotel gleich buchen können. Na gut, dann warten wir wohl noch.“

Ja, ich bin entspannt. Aber ich weiß auch nicht was auf uns zukommt. Und ich möchte erst, dass meine Eltern ihren Enkel kennen lernen bevor hier alle möglichen Freunde aus diversen Ländern anreisen. Ich möchte die Zeit als Familie genießen und nicht genervt und gestresst sein, weil ich ein drei Wochen altes Baby habe und gleichzeitig jemand hier ein „spaßiges Wochenende“ mit Bar-Abenden und Essen gehen verbringen will.

Last but not least: The Italians! Der italienische Freundeskreis des Römers. Allen voran Giovannino und Marco. Sehr gute, wenn nicht sogar die besten Freunde des Römers in Rom. Sie freuen sich sehr, dass der Römer Vater wird. Marco hat schon drei Kinder, Giovannino ist noch Single. Sie besprachen sich wohl untereinander und schlugen dem Römer folgendes vor: „Wir kommen am Entbindungstermin vorbei für ein paar Tage. Dann können wir das Neugeborene sehen und wir drei Männer können abends dann um die Häuser ziehen – wie in alten Zeiten. Deine Frau und dein Kind sind ja gut versorgt im Krankenhaus. Und im besten Fall kriegst du auch noch ein paar Tage Vaterschaftsurlaub, d.h. wir können die Stadt unsicher machen.“ Als mir der Römer von diesem Vorschlag lachend erzählte, sagte ich nur: „Das ist nicht dein Ernst?!“ Er kringelte sich vor lachen. „Si, si, è vero. Cosi hanno detto!“ [Ja, ja, es ist wahr. So haben sie’s gesagt] Ich verdrehte die Augen (wie so oft in diesen Tagen): „Du hast hoffentlich nein gesagt?!“ fragte ich zurück. „Certo che si! Che faccio? Ti lascio da sola all’ospedale e vado a bere qualcosa con i ragazzi?“ [Natürlich! Was mach ich? Soll ich dich allein im Krankenhaus lassen und mit den Jungs was trinken gehen?]

Ich verstehe, dass Giovannino keinerlei Erfahrung mit Kindern, Babys, schwangeren Partnerinnen oder was auch immer hat. Aber Marco?! Der drei Kinder hat?!

Wie man sieht, ich bin umgeben von einem wunderbaren, invasiven Freundeskreis.

Doch es gibt auch die Goldstücke unter ihnen: Der Eine z.B,, der mir meine Ruhe lässt, der höflich nachfragt, aber nie Grenzen überschreitet. „Du wirst es mir schon sagen, wenn es soweit ist oder du was brauchst.“ Oder auch meine Schwester Ova, die bereits zwei Kinder hat: „Ich würde dir gerne zur Geburt eine Kuchen- und Muffinflatrate schenken. Jede Woche kommt ein neues Paket mit Selbstgebackenem an. Glaub mir, du wirst es brauchen.“ Oder auch Turtle, die sich als Babysitter anbietet und hilft, wo sie kann, wenn sie gebraucht wird.

Demenz ist keine Komödie

Meine Eltern waren heute in der Klinik zur Untersuchung des Krankheitsverlaufs meines Vaters.

„Wenig erfreulich.“ schrieb meine Mutter aus dem Zug Richtung Heimat. „Zusätzlich wurde ein kortikobasales Syndrom festgestellt.“ schrieb sie weiter. „Das geht in Richtung Parkinson.“ erklärte sie in einem neuen Satz.

Die Sätze erreichen mich zwar, aber prallen wie meterhohe Wellen an der Steilküste ab. Es ist, als fehlt mir der Zugang und die Kraft mich genauer damit zu beschäftigen. Denn auch, wenn ich wüsste, was es ist und wie es wirkt, würde ich es mit meinem Wissen aufhalten können?

Wissen ist Macht, Wissen gibt Sicherheit, Wissen ermöglicht eine genauere Einordnung ins kopfeigene Schubladensystem. Aber momentan bevorzuge ich die Information lose in die ungeordnete Ablage meiner Gedanken zu legen. Vielleicht laufe ich davor weg, aber manchmal will ich Sachen nicht genau wissen.

Der körperliche und geistige Verfall ist unaufhaltbar. Aber muss ich deswegen jedes Fitzelchen Information in mir aufnehmen? Ich kenne meine Ängste. Sie sind wohlgenährt. Sie brauchen kein zusätzliches Futter.

Es ist okay, das so für sich zu entscheiden. Man lässt deswegen niemanden im Stich. Nicht meine Mama, nicht meine Geschwister, niemanden. Man darf sich auch einmal abgrenzen, Energie sammeln und wenn die anderen nicht mehr können, dann löst man sie ab und fungiert als tröstende Schulter.

Die Diagnose Demenz sieht kein Happy End vor. Demenz ist keine Komödie. Demenz ist ein Drama. Doch momentan entscheide ich für mich, dass ich nur eine Nebenrolle in diesem Drama will. Irgendwann später wird meine Figur in diesem Theater wichtiger.

Aber nicht jetzt.

Jetzt reicht mir ein Gastauftritt.

Das Schwiegermonster

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. So wie gestern, als ich folgende Geschichte in einem Babyforum laß:

„Ich möchte nicht, dass meine Schwiegermutter unser Baby anfasst oder gar küsst. Das habe ich meinem Mann auch ganz offen kommuniziert. Es ist ihr erstes Enkelkind, aber ich möchte es trotzdem nicht. Daraufhin sagte er, dass dann aber keine „Oma“ das Kind anfassen bzw. küssen darf. Ja, klar. Gleiches Recht für alle! Aber, wenn mein Mann nicht da ist und ich allein mit meiner Mutter bin, darf sie natürlich unsere Tochter knuddeln und küssen. Mama bleibt schließlich Mama. Nur meinem Mann darf sie es nicht sagen. Und überhaupt: mit meiner Schwiegermutter habe ich eh kein gutes Verhältnis.“

Ohne die Vorgeschichte der Verfasserin bzw. das Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter zu kennen, tat es mir unheimlich Leid für die Schwiegermutter. Im Forum stimmten der Verfasserin 2/3 der anderen Mütter – unter lautem Gezeter über das eigene Schwiegermonster – zu.

Nur eine Mutter schrieb: „Ich habe drei Söhne. Ohne deine Vorgeschichte zu kennen, hoffe ich, dass keiner meiner Söhne jemals eine Partnerin wie dich anschleppt. Es bricht mir das Herz diese Geschichte zu lesen.“

Die Diskussionen gingen voran, es wurde lamentiert, dass die Schwiegermütter sich gar nicht für die Enkelkinder interessierten und distanziert wären usw. usw..

Mich machte die Geschichte unendlich traurig. Sowohl meine, als auch des Römers Eltern leben mehrere hundert bzw. tausend Kilometer entfernt. Sie können nicht mal eben vorbeikommen. So lernen meine Eltern ihren Enkel Ende Januar (frühestens!) kennen – falls mein Vater reisefähig sein sollte – was wir alle sehr hoffen. Die Eltern des Römers lernen ihren Enkel im März kennen, wenn unser Bambino einigermaßen flugfähig ist und ein Immunsystem hat, dass es ihm erlaubt, den zwei Stunden Flug zu überstehen.

Ich wäre unendlich dankbar, wenn meine Eltern bzw. Schwiegereltern unser Bambino, sobald es da ist, sofort kennen lernen könnten. Seit Monaten fiebern sie auf den Geburtstermin hin, OBWOHL sie schon mehrere Enkel haben. (Das war auch ein Argument – die Schwiegermutter würde sich nicht interessieren, WEIL sie schon so viele Enkelkinder hat) Aber jedes neue Enkelkind ist ein Geschenk für unsere Eltern. Und wir? Wir können es kaum erwarten die glücklichen Gesichter unserer (Schwieger-)Eltern zu sehen. Küssen verboten? Bitte nicht! Es gibt nichts schöneres als Liebe: Die Liebe in der Familie, die Liebe zwischen Großeltern und Enkel, zwischen Geschwistern, Kindern und Eltern. Was wären wir ohne die Liebe?

Selbst meine Schwester Ova, die wahrlich kein großer Fan ihrer slawisch-dickköpfigen Schwiegermutter Sveta ist, schmilzt dahin, wenn sie die Kleinen knuddelt, ihnen bulgarische Geschichten vorliest oder sie ins Bett bringt.

Als ich dem Römer, der nochmal einen deutlich ausgeprägteren Familiensinn hat als ich, davon erzählte, kam nur ein: „Mazza, che persona di merda!“ [Wahnsinn, was für eine sche** Person] aus ihm raus. „Imagina quanto fa male alla nonna di non avere un rapporto col nipote.“ [Stell dir vor wie weh es der Oma tun muss, wenn sie keine Beziehung zum Enkel aufbauen kann.]

Dann wurde er still und sagte nach ein paar Minuten: „Sono molto felice di averti trovato. [Ich bin sehr glücklich dich gefunden zu haben] Du liebst meine Mutter und meine Mutter liebt dich, aber was noch viel wichtiger ist: Selbst wenn es nicht so wäre, dann wüsste ich, dass du meinen Eltern nie das Enkelkind vorenthalten würdest.“

Wenn ich zurück an meine Großeltern, besonders an meinen Opa, denke, dann kommen mir die Tränen. Ein so großartiger Mensch, ein Schlitzohr, dass mich förmlich mit Liebe überschüttete. Liebe in Form von Milchreis mit extra für mich gekauften Marmeladenherzen. Liebe in Form von warmen Kakao, wenn es draußen stürmt. Liebe in Form von „mich überall hin mitnehmen“. Liebe in Form von Ausflügen in den Zoo. Liebe in Form von Aufmerksamkeit. Liebe in Form von warmen Umarmungen. Liebe in Form von Begrüßungsküsschen. Und Liebe in Form von schrumpliger Hand mit dem eingewachsenen Granatsplitter aus dem Krieg auf warmer, klebriger Kinderhand.

Ich wünsche jedem Kind, dass es so wunderbare Großeltern haben wird wie es bei mir der Fall war. Und ich wünsche jedem Elternteil, dass es seinen Schwiegereltern nicht verwehrt, das Enkelkind zu sehen, zu umarmen und auch mal ein Küsschen zu geben. Denn die wirklich wichtigen Dinge im Leben habe ich u.a. von meinem Opa gelernt. Mein wunderbarer, loyaler, spitzbübischer Opa.